Customer Success Story

Mit der neuen Schnittstelle können wir ein modernes Versorgungsmodell sicherstellen, welches den unterschiedlichsten Bedürfnissen eines Spitals gerecht wird.
Philippe Linder
Leiter Einkauf und Logistik, Luzerner Kantonsspital

Medizinische Versorgung sicherstellen mit SAP IDoc

Die Ausgangslage

Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) mit dem Zentrumsspital Luzern und den Standorten Sursee und Wolhusen versorgt ein Einzugsgebiet mit 700’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Jährlich werden 40’500 stationäre und rund 650’000 ambulante Patienten behandelt.

Sämtliches medizinisches Verbrauchsmaterial wird von einem externen Logistik-Partner an die unterschiedlichen Standorte geliefert. Aveniq unterstützte das LUKS bei der IT-Anbindung der SAP-Systeme an die Systeme des externen Logistik-Partners für einen verlässlichen und automatisierten Datenaustausch zur Sicherstellung einer lückenlosen Versorgung.

Die Anforderungen

Für den Austausch von Stamm- und Bewegungsdaten zwischen den SAP-Systemen setzte das LUKS bereits den SAP-Standard IDoc ein. Die bestehenden IDoc-Schnittstellen nutzten teilweise Mirth als Mediation-/Middleware-Plattform. Dies bot zahlreiche Möglichkeiten für ein zentrales Monitoring, Routing und Mapping von Nachrichten und damit einen wichtigen Beitrag zur Effizienzsteigerung im Betrieb und Support der Schnittstellen. Diese Lösung sollte für die Anbindung übernommen werden.

Die Lösung

Mit SAP IDoc hat sich das LUKS für eine Lösung entschieden, mit dem man Geschäftsprozesse mit externen Partnern in SAP integrieren kann. Der Zweck einer IDoc-Schnittstelle ist, Daten oder Informationen von SAP in andere Systeme zu übertragen und umgekehrt wie beispielsweise Rechnungen, Lieferscheine oder Bestellungen.

Als langjährige SAP Gold Partnerin, verfügt Aveniq über eine hohe Fachkompetenz, viel Erfahrung und zahlreiche Referenzen in SAP-Projekten. Dies floss auch bereits bei der Konzeption ein: gemeinsam mit dem LUKS und dem externen Logistik-Partner wurde das Konzept nochmals genau studiert und die einzelnen Prozesse eingehend diskutiert. Erst danach wurden die Schnittstellen, das Tool zum Bestandsabgleich und der Stammdatenversand im Detail entworfen.

Nun konnte die Ausgangsverarbeitung vom LUKS zum externen Logistik-Partner umgesetzt werden: Dazu gehört das IDoc-Customizing und die Implementierung der Geschäftslogik für die Ausgangsschnittstellen wie Bestellung, Reservierung, Lieferavis/Kundenauftrag. Auch der Stammdatenversand wurde entwickelt und die nötigen Daten bereitgestellt.

Als letzter Schritt wurde die Eingangsverarbeitung vom externen Logistik-Partner zum LUKS umgesetzt. Auch hier wurden IDocs angepasst und die Geschäftslogik für die Eingangsschnittstellen implementiert, wie Wareneingang, Warenausgang, Bestandsabgleich.

Mit der Lösung verfügt das LUKS nun über Echtzeitschnittstellen mit dem externen Logistik-Partner, welche einen zeitgemässen Austausch zwischen den beiden Unternehmenseigenen ERP-Systemen garantieren und einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Versorgung leisten.

Die Vorteile

  • Automatische Verarbeitung von Belegen
  • Reduktion manueller Arbeit
  • tiefere Fehlerquote
  • Nutzung der bestehenden Middleware Mirth

Das Luzerner Kantonsspital mit den Standorten Luzern, Sursee und Wolhusen ist ein Unternehmen der LUKS Gruppe und gehört damit einer der führenden Spitalgruppen der Schweiz an. Die rund 7500 Mitarbeitenden sind mit Herzlichkeit, Kompetenz und Engagement rund um die Uhr für das Wohl der Patientinnen und Patienten da.

Luzerner Kantonsspital
6000 Luzern 16
www.luks.ch