Auf einen Blick
- TARDOC machte ein Upgrade des KIS erforderlich
- Modernisierung eines hochkritischen 24/7-Systems im laufenden Betrieb
- Minimierte Risiken durch umfassende Tests und minutiöse Planung
- Erfolgreiche Migration mit minimaler Downtime und zukunftssicherer Plattform
KIS-Upgrade im laufenden Spitalbetrieb
Mit der Einführung der neuen Tarifstruktur TARDOC musste das GZO Spital Wetzikon (GZO) sein Klinikinformationssystem CGM CLINICAL (KIS) auf eine aktuelle Version bringen. Die bestehende Version konnte die künftigen Anforderungen nicht erfüllen und machte ein Release-Upgrade unumgänglich.
Dieses Vorhaben stellte das GZO jedoch vor eine besondere Herausforderung: Das KIS ist das zentrale Arbeitsinstrument für medizinisches Fachpersonal und rum um die Uhr im Einsatz. Bereits kurze Ausfälle oder Störungen können sich direkt auf klinische Prozesse auswirken. Entsprechend musste das Upgrade mit höchster Sorgfalt geplant und umgesetzt werden. Gefordert war ein Vorgehen, das die technische Modernisierung ermöglicht, ohne die Verfügbarkeit des Systems und damit den Spitalbetrieb zu gefährden.
Schritt für Schritt zum sicheren Go-Live
Aveniq übernahm die Gesamtverantwortung für Planung, Koordination und Durchführung des Release-Upgrades. Dazu nutzte Aveniq ein strukturiertes und bewährtes Vorgehensmodell, das speziell auf die Anforderungen eines hochverfügbaren Betriebs ausgerichtet ist. Gemeinsam mit dem GZO und dem Hersteller CGM wurde jeder Projektschritt im Vorfeld validiert, getestet und abgestimmt.
Anstatt direkt in die Produktivumgebung einzugreifen, setzte Aveniq auf einen konsequenten Testing-Ansatz: Sämtliche Schritte wurden zunächst unter realen Bedingungen in einer Testumgebung durchgeführt, geprüft und optimiert. So wurden Schwachstellen frühzeitig erkannt und beseitigt.
Minutiöse Vorbereitung als Erfolgsfaktor
Kernstück des Projekts war ein detailliertes Drehbuch. Gemeinsam mit dem GZO und dem Hersteller definierte Aveniq jeden einzelnen Arbeitsschritt und die Verantwortlichkeiten. Dadurch entstand nicht nur ein präziser Ablaufplan für die Migration, sondern auch ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten über Abhängigkeiten und Risiken. Das Drehbuch wurde für die Migration der Testumgebung erstmals verwendet. Somit konnten bereits in dieser Phase die geplante Vorgehensweise überprüft und Stolpersteine identifiziert und ausgeräumt werden.
Risiken eliminieren, bevor sie entstehen
Nach dem Update der Testumgebung, durchlief diese mehrere Teststufen. Während der Hersteller die technischen Systemtests verantwortete, überprüfte Aveniq die Funktionalität der gesamten Plattform. Anschliessend validierten die Fachbereiche des Spitals die Lösung anhand ausführlicher Praxisbeispiele.
Sicherer Go-Live bei laufendem Betrieb
Für die produktive Umstellung musste das bewährte und erprobte Vorgehen konsequent umgesetzt werden. Alle Beteiligten waren während dem Update eng abgestimmt und jederzeit verfügbar. So konnten allfällige Fragen schnell geklärt und nötige Unterstützung geleistet werden. Zudem konnte der unvermeidliche Unterbruch auf ein notwendiges Minimum reduziert werden. Das Upgrade wurde erfolgreich abgeschlossen und der klinische Betrieb ohne nennenswerte Beeinträchtigungen fortgeführt.
Das GZO Spital Wetzikon ist ein regionales Schwerpunktspital mit universitärem Lehrauftrag. Es verfügt über 150 Betten und stellt mit seinen rund 900 Mitarbeitenden die erweiterte medizinische Grundversorgung von jährlich über 100’000 ambulanten Patientenkontakten sowie rund 10'000 stationären Patientinnen und Patienten primär aus dem Zürcher Oberland sicher. Hochstehende Medizin und Pflege sowie die regionale Verankerung bilden seit über 100 Jahren das Fundament des gemeinnützigen GZO Spital Wetzikon, das von elf Aktionärsgemeinden getragen wird.
GZO AG
8620 Wetzikon
https://www.gzo.ch
Fit für TARDOC und die Zukunft
Mit dem erfolgreichen Upgrade ist das GZO optimal auf die Anforderungen von TARDOC vorbereitet. Gleichzeitig profitiert das Spital von einer aktuellen Systembasis, die den stabilen Betrieb sicherstellt und zukünftige Weiterentwicklungen des Klinikinformationssystems unterstützt.