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Aveniq AG02. Februar 20263 min Lesezeit

SAP ERP 2030 im Blick: Jetzt vorausschauend planen statt aufholen

SAP ERP 2030 im Blick: Jetzt vorausschauend planen statt aufholen
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 Bis 2030 verändert sich das Umfeld für SAP ERP grundlegend. Der Mainstream Support für SAP ERP 6.0 endet, „Alternativen“ werden zahlreicher und gleichzeitig teurer. Unternehmen stehen damit vor strategischen Entscheidungen: Cloud-Zielbild definieren, Innovationsfähigkeit sichern und die Organisation frühzeitig auf die Transformation vorbereiten. 

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Im Jahr 2030 endet der Mainstream‑Support für SAP ERP  6.0. Parallel dazu wächst ein Markt an „Alternativen“, der besondere Eigenschaften aufweist:

  • Er wird captive – also faktisch gebunden - weil viele Unternehmen zur selben Zeit ähnliche Entscheidungen treffen und Umstellungen planen, was Engpässe wahrscheinlicher macht.
  • Er wird teurer, weil die benötigten Skills seltener werden, altersbedingt, sowie durch die Verlagerung hin zu neuen Technologien.
  • Und er wird komplexer, weil es aufwendiger, dringlicher und kostspieliger wird, mit den Fortschritten und Innovationen rund um SAP S/4HANA Schritt zu halten.

 

Vom ERP zur Cloud

Die zentrale Frage lautet nicht ob, sondern wie der Weg in die Cloud gestaltet wird:

Welche Cloud passt? Wo liegen die Systeme? Wie läuft die Migration ab? Welche Daten und Prozesse werden mitgenommen?

Unabhängig vom gewählten Ansatz führt langfristig kaum ein Weg an der Cloud vorbei. Der technologische Wandel ist kontinuierlich und sollte frühzeitig berücksichtigt werden. Damit Entscheidungen fundiert getroffen werden können, empfiehlt es sich, das Thema aus fünf Perspektiven zu betrachten:

  1. Strategie: Unterstützt die künftige ERP‑Lösung die Wachstumsziele und sichert die Wettbewerbsfähigkeit?
  2. Finanzen: Welche laufenden Kosten (OPEX) und Investitionen (CAPEX) fallen an, und wie entwickelt sich die Total Cost of Ownership (TCO) über mehrere Jahre?
  3. Business Nutzen von SAP S/4 HANA: Welchen konkreten Mehrwert liefert SAP S/4 HANA im eigenen Kontext, etwa durch effizientere Prozesse, höhere Automatisierung oder bessere Analysen (ROI)?
  4. Menschen und Skills: Stehen die notwendigen internen Kapazitäten und Fähigkeiten (Skills Matrix) zur Verfügung oder sind Aufbau und Partnerschaften erforderlich?
  5. Technik und Betrieb: Wie resilient ist die Enterprise Architektur hinsichtlich Performance, Verfügbarkeit und Sicherheit – heute und im angestrebten Zielbild?

Hier ein Vorschlag für die Einstufung der Bereiche:

SAP_Wechsel in die Cloud_Einstufung Bereiche

Standortbestimmung: Wo steht Ihr Unternehmen heute?

Nach der Analyse der strategischen, finanziellen, technischen und organisatorischen Dimensionen stellt sich die entscheidende Frage: Wie gut ist Ihr Unternehmen heute tatsächlich auf die Transformation vorbereitet?

Eine realistische Standortbestimmung ist der erste Schritt, um blinde Flecken zu erkennen, Entscheidungsfähigkeit herzustellen und die Weichen für eine erfolgreiche SAP-Zukunft zu stellen. Folgende Leitfragen helfen Ihnen dabei, den eigenen Reifegrad systematisch einzuschätzen:

Strategie und Marktposition

  • Unterstützt Ihr heutiges ERP Ihre Wachstumsstrategie für die nächsten 3–5 Jahre oder bremst es zentrale Initiativen aus?
  • Wie positionieren sich Ihre wichtigsten Mitbewerber? Haben diese bereits auf SAP S/4HANA migriert, und droht dadurch ein strategischer Rückstand?

Wirtschaftlichkeit und Total Cost of Ownership (TCO)
  • Wie hoch sind die Kosten, um Ihr aktuelles ERP bis 2030 betriebsfähig zu halten? «Technical Debts» wie Update-Rückstände, Eigenentwicklungen oder veraltete Infrastruktur erhöhen das Risiko weiter.
  • Wie viele Releases haben Sie ausgelassen und wie gross ist Ihr Upgrade-Stau?
  • Wie entwickeln sich Ihre Infrastrukturkosten (TCO), wenn Sie weiterhin on-premises bleiben?

Cloud-Readiness & Architektur

  • Wie „clean core“ ist Ihr aktuelles System? Eine zentrale Voraussetzung, um „RISE with SAP“ oder eine modulare Cloud-Architektur effizient umzusetzen.
  • Wie leistungsfähig ist Ihre aktuelle Infrastruktur? Erfüllt sie SLA-Anforderungen an Performance, Resilienz und Verfügbarkeit?

Business Value und Funktionsumfang

  • Welche neuen Funktionalitäten würden Sie mit SAP S/4HANA gewinnen? Beispielsweise Prozessautomatisierung, Echtzeit-Analysen oder KI-basierte Entscheidungsunterstützung? (DDA, Digital Discovery Assessment)
  • Inwieweit decken sich diese Potenziale mit Ihren aktuellen Painpoints und Wachstumsinitiativen? (VLM, SAP Value Lifecycle Management)
  • Welche Elemente der SAP-Roadmap sind für Ihr Geschäft kritisch, und wo investieren Sie heute unnötig in Eigenentwicklungen? (technical debt)

Organisation, Skills und Change Management

  • Wie viele Ihrer heutigen SAP-Fachleute gehen in den nächsten fünf Jahren in Pension, und welche Lücken entstehen dadurch? (OCM)
  • Sind genügend interne Skills vorhanden, um die Transformation zu planen und umzusetzen?
  • Welcher organisatorische Wandel ist nötig, um Cloud-Betriebsmodelle und neue Prozesswelten erfolgreich einzuführen? (OCM)

 

Von Fragen zu Antworten: Wie wir Sie unterstützen

Die Auseinandersetzung mit diesen Themen ist anspruchsvoll, aber notwendig, um rechtzeitig und ohne Druck die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Ausgangslage strukturiert zu analysieren, Prioritäten zu setzen und eine realistische, unternehmensspezifische Roadmap zu entwickeln.

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