
Auf einen Blick
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Ganzheitliche Transformation der ERP- und Systemlandschaft auf Basis von SAP S/4HANA Utilities
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Umfassende Bewertung von Prozessen, Infrastruktur, Hosting, Schnittstellen und branchenspezifischen Anforderungen
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Punktuelle Anpassungen in IS-U, Customer Service, Finance, Logistik zur Sicherstellung der S/4 HANA-Komptabilität
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Erfolgreiche Umsetzung durch klare Entscheidungen, konsequentes Testing und enge Zusammenarbeit
Marktdruck, gewachsene Systeme und der Anspruch an Zukunftsfähigkeit
Die Energiebranche steht seit Jahren unter hohem Veränderungsdruck. Regulatorische Anforderungen, steigende Erwartungen an digitale Services, zunehmende Prozesskomplexität, neue Marktrollen und der Bedarf an integrierten Datenflüssen fordern Energieversorgungsunternehmen zunehmend heraus. Auch bei Eniwa wurde deutlich: Die bestehende ERP-Landschaft musste auf die aktuelle SAP-S/4HANA-Generation angehoben werden, um den stabilen Betrieb langfristig zu sichern und gleichzeitig die Basis für künftige Entwicklungen zu schaffen.
Die Ausgangslage war anspruchsvoll: Eniwa verfügte über eine historisch gewachsene, eng vernetzte und unternehmenskritische SAP- und Umsystemlandschaft. Branchenspezifische Utilities-Prozesse, zahlreiche Schnittstellen, individuelle Erweiterungen und regulatorische Anforderungen mussten so weiterentwickelt werden, dass der laufende Betrieb jederzeit stabil blieb. Gleichzeitig war der Zeitplan trotz einer Projektlaufzeit von nahezu zwei Jahren straff und erforderte eine konsequente Steuerung über alle Phasen hinweg.
Vor diesem Hintergrund entschied sich Eniwa für Aveniq als Partnerin. Ausschlaggebend waren das fundierte SAP-S/4HANA- und SAP-IS-U-Know-how, die Erfahrung mit Schweizer Energieversorgern sowie die Fähigkeit, technische Migration, Integrationsmanagement, Projektsteuerung und betriebliche Stabilität zusammenzuführen. Ziel war nicht nur die Modernisierung eines ERP-Systems, sondern der Aufbau einer zukunftssicheren Unternehmensplattform.
Eine kontrollierte Transformation mit klaren Entscheidungen, stabiler Umsetzung und gemeinsamer Verantwortung
Im Zentrum des Projekts stand der Aufbau einer modernen, integrierten und erweiterbaren ERP-Plattform auf Basis von SAP S/4HANA. Die zentralen Geschäftsprozesse wurden primär technisch migriert und nur dort angepasst, wo dies für die S/4HANA-Kompatibilität erforderlich war.
Im Fokus standen die Sicherstellung stabiler Prozesse in IS-U, Finance und Logistik sowie gezielte Anpassungen im Customer Service, insbesondere durch die Ablösung des CIC-Cockpits durch das Customer Engagement. Ergänzend dazu wurden Infrastruktur, Hosting-Modell und Schnittstellenarchitektur gesamthaft bewertet und angepasst. Weitere fachliche Optimierungen wurden bewusst in eine nachgelagerte Phase verschoben.
Aveniq strukturierte das Vorhaben gemeinsam mit Eniwa als integriertes Transformationsprogramm. Von der Vorstudie über die Konzeptarbeit und vorbereitende Teilprojekte bis zur Umsetzung wurden technische, fachliche und organisatorische Abhängigkeiten transparent gemacht. Ein zentraler Erfolgsfaktor war dabei die enge Abstimmung zwischen Zielarchitektur und bestehender Systemlandschaft: Notwendige Anpassungen wurden früh erkannt und gemeinsam umgesetzt.
Stabiler Betrieb durch klare Methodik und konsequentes Testing
Besonderes Augenmerk lag auf betriebsrelevanten Details, die für die Stabilität im Alltag entscheidend sind. Dazu zählten unter anderem Single Sign-on für webbasierte Anwendungen, die Integration der Umsysteme, verlässliche Schnittstellen sowie klar definierte und getestete Disaster-Recovery-Szenarien. Diese Details stellen in komplexen ERP-Transformationen sicher, dass eine Zielarchitektur nicht nur konzeptionell überzeugt, sondern auch im Betrieb zuverlässig funktioniert.
Methodisch setzte Aveniq auf ein hybrides Vorgehen: Die technische Umstellung auf SAP S/4HANA folgte der SAP-Activate-Methodik, während ergänzende Themen klassisch gesteuert wurden. Dadurch entstanden klare Strukturen und gleichzeitig genügend Flexibilität, um auf neue Anforderungen, Abhängigkeiten und regulatorische Entwicklungen reagieren zu können.
Auch Architektur und Betriebsmodell wurden während der gesamten Projektlaufzeit regelmässig überprüft und weiterentwickelt. Gerade in mehrjährigen Transformationsprojekten ist dies entscheidend, da sich technische Möglichkeiten, Rahmenbedingungen und Anforderungen kontinuierlich verändern.
Wie in jedem Transformationsprojekt mussten auch bei Eniwa technische und organisatorische Herausforderungen laufend bewältigt werden, während der stabile Betrieb jederzeit gewährleistet blieb. Testing wurde deshalb von Beginn an als zentraler Erfolgsfaktor etabliert, mit klar definierten Testfällen, Verantwortlichkeiten und hoher Transparenz über den Fortschritt.Zusammenarbeit und Transparenz als Erfolgsfaktoren
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die enge Zusammenarbeit zwischen Eniwa und Aveniq. Entscheidungen wurden zeitnah getroffen und gemeinsam getragen. Das hohe Engagement von Eniwa, insbesondere in Entscheidungsfindung und Testing, machte aus dem Vorhaben ein gemeinsam verantwortetes Unternehmensprojekt.
Ebenso wichtig war die Transparenz über den Projektfortschritt. Eine Transformation dieser Grössenordnung darf nicht nur im Projektteam verstanden werden, sondern muss in das gesamte Unternehmen getragen werden. Nur wenn Nutzen, Risiken, Entscheidungen, Testfortschritt und Auswirkungen verständlich kommuniziert werden, können Fachbereiche Verantwortung übernehmen und die Organisation den Wandel aktiv mittragen.
Wichtige Erkenntnisse aus der Transformation
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Eine SAP-S/4HANA-Transformation ist kein lineares Technikprojekt. Architektur, Prozesse, Schnittstellen und Betrieb müssen laufend aufeinander abgestimmt und regelmässig überprüft werden, da sich Anforderungen und Rahmenbedingungen während der Projektlaufzeit verändern.
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Entscheidend für den Erfolg ist der sorgfältige Umgang mit Details: Themen wie Schnittstellen, Berechtigungen oder Disaster-Recovery müssen von Anfang an konkret geplant, getestet und dokumentiert werden.
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Ebenso zentral ist ein strukturiertes Testing ab Projektstart um Qualität und Effizienz nachhaltig zu sichern.
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Nicht zuletzt braucht es hohe Transparenz im gesamten Unternehmen, damit Fachbereiche, Management und Betrieb den Wandel verstehen, Entscheidungen mittragen und Verantwortung übernehmen.
Eniwa AG
Die Eniwa AG ist ein regional verankertes Energie- und Dienstleistungsunternehmen mit Hauptstandort in Buchs AG. Das Stadtwerk bietet eine breite Palette an Versorgungs- und Installationsdienstleistungen, die der Region mit rund 30 Gemeinden Versorgungssicherheit und Wertschöpfung bringen. Das Angebot umfasst unter anderem Strom, Wasser, Photovoltaik, Wärme- und Kältetechnik, E-Mobilität, Gebäudeautomation, Elektroinstallationen, ICT-Lösungen sowie Security.
Eniwa AG
Industriestrasse 25
5033 Buchs
www.eniwa.ch
Eine stabile Plattform für Betrieb, Weiterentwicklung und kommende Anforderungen
Mit SAP S/4HANA for Utilities, einer modernisierten Integrationsarchitektur und neu ausgerichteten Prozessen, verfügt Eniwa heute über eine belastbare Grundlage für die nächste Phase der Digitalisierung. Die Plattform unterstützt den stabilen Betrieb, verbessert die Transparenz über Daten und Prozesse und ermöglicht es, zukünftige Anforderungen gezielter und strukturierter aufzunehmen.
Der Mehrwert liegt dabei nicht allein in der technologischen Modernisierung. Eniwa hat eine Plattform geschaffen, die Marktanforderungen, regulatorische Veränderungen, neue digitale Services und operative Effizienz besser miteinander verbindet. Damit wird SAP S/4HANA zum strategischen Enabler für eine Organisation, die sich auch künftig an ein dynamisches Energieumfeld anpassen muss.
Gleichzeitig hat das Projekt gezeigt, dass erfolgreiche Transformation nicht nur von Technologie abhängt. Entscheidend war das Zusammenspiel mehrerer Faktoren: eine klare Zielsetzung, konsequentes Testing, regelmässige Überprüfung der Architektur sowie eine transparente Kommunikation und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Diese Grundlagen ermöglichen es Eniwa heute, künftige Vorhaben auf einer stabilen und nachhaltig ausgerichteten Systemlandschaft aufzubauen.